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Wenn das Wetter und der Schnee einmal mitspielen sollte, dann macht die ganze Familie Biermann auch gern´ einmal eine Skitour. Unsere erste größere Tour im Winter 2003/2004 führte uns zur Hanskühnenburg. Der Startpunkt liegt, wie immer, in Goslar. Von hier aus fahren wir mit dem Auto zunächst die B 241 nach Clausthal-Zellerfeld. In Clausthal-Zellerfeld folgen wir der Ausschilderung Braunlage/Sankt Andreasberg bzw. B 242. Der B 242 folgen wir dann in Richtung Braunlage. Die Fahrstrecke führt uns vorbei am "Dammhaus" und führ von dort aus stetig bergan. Nach ca. 2 Km Fahrtstrecke sehen wir auf der rechten Seite Windkraftanlagen und einen Sendemast. Dort befindet sich ein Parkplatz den wir auch nutzen wollen. Achtung: An Wochenenden und Feiertagen gibt es im Harz eine besondere Parkregelung: An einigen Streckenabschnitte ist das Parken an der rechten Fahrbahnseite erlaubt. Dies ist durch eine eindeutige Beschilderung gekennzeichnet. Wenn wir den Wagen abgestellt haben, und die Langlaufausrüstung fertig ist, gehen wir noch etwa 100 M. die Straße bergan. Hier befindet sich der obere Loipeneinstieg "Ackerloipe Richtung Hanskühnenburg" Ach ja, ich sollte noch anmerken, Die Hanskühnenburg ist eine Wald- und Wanderschänke. Hier bekommt man etwas zu trinken und eine warme Mahlzeit (Kein 3 *** Lokal). Am Donnerstag ist dort Ruhetag. Nachdem wir nun die Loipe betreten haben, geht es zunächst erst mal leicht bergan. Nach ca. einem Kilometer geht es bis zum Kilometer 6 nur bergab oder eben. Die leichten Anstiege sind eigentlich nicht erwähnenswert.
Der Aufstieg zur Hanskühnenburg kann für ungeübte Langläufer schon sehr anstrengend sein und es ist diesem Personenkreis zu empfehlen, die Ski für diesen kurzen Moment lieber zu tragen. Es kann auch sehr schnell passieren, dass ein schneller Läufer diesen Anstieg als Abfahrt nutzt und dann kann es im Begegnungsverkehr schon sehr eng werden, wenn beide noch auf den Skiern stehen.
Wie auf der Aufnahme sehen kann, ist hier oben genug Schnee vorhanden. Leider war es am Tage unserer Skitour leicht bewölkt, sodass die Fernsicht nicht so gut war. Der Rückweg führt uns dann zunächst auf dem Acker und dann auf einem nördlich des Acker´s verlaufenden Hangweg zurück zum Parkplatz an dem wir das Auto geparkt haben. Der Rückweg ist zunächst eben, verläuft aber genau auf dem Höhenzug und dies bedeutet, dass es bei kalten Bedingungen und bei Wind hier sehr ungemütlich werden kann. Dann sollte man das erste Stück des Rückweges möglichst schnell überwinden. Wenn es von der Höhe wieder hinunter geht, verläuft die Abfahrt zunächst flach und später immer etwas steiler, Achtung für Fahranfänger. Die Strecke ist nicht gefährlich aber man bekommt schon ein schönes Tempo drauf. Am unteren Ende der Abfahrt biegt die Strecke scharf nach rechts ab. Die letzten 4 - 5 Kilometer des Rückweges sind sehr abwechselungsreich und lassen sich ohne Schwierigkeiten bewältigen.
Wenn man am Loipenende angekommen ist, hat man so ca. 14 Kilometer hinter sich gebracht. Diese Strecke wurde auch von Nadine (12 Jahre, zweiter Winter auf Ski) und Natalie (8 Jahre, zweiter Winter auf Ski) ohne nennenswerte Probleme gemeistert. Der einzige Nachteil der Strecke sind die recht eingeschränkten Parkmöglichkeiten. Wenn man mal vom Parken an der Straße absieht ( Ich habe da immer ein mulmiges Gefühl) Als Fazit: Eine lange aber sehr schöne Strecke, die bei schönen Wetter einige wunderschöne Ausblicke bietet. Bis zur nächsten Tour!
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